
Statement
Finales Statement zum Konzert von „TAAKE“ am 30.03.2024 beim Dark Easter Metal Meeting
Liebe Metal-Gemeinde, liebe Fans, liebe Interessierte,
zum Auftritt der Band TAAKE beim diesjährigen DEMM möchten wir Euch heute Folgendes mitteilen: Das Konzert findet wie geplant statt. Die bislang existierenden Vorwürfe konnten vom Sänger Ørjan “Hoest” Stedjeberg nach Meinung vieler Experten aus der Szene, nach unseren eigenen Recherchen sowie aufgrund des vorbildlichen Verhaltens der Band und des Managements im Zuge der Diskussionen glaubhaft erklärt und wo nötig widerlegt werden. Sollten NEUE Vorwürfe auftauchen, werden wir diese selbstverständlich bewerten und wenn nötig Konsequenzen ziehen.
Zur inhaltlichen Bewertung der Vorwürfe:
Zunächst sind wir irritiert, dass seit über 13 Jahren dieselben Vorwürfe gemacht werden und jegliche Erklärungen der Band von Seiten der KritikerInnen als nicht glaubhaft oder ehrlich eingestuft wurde. Denn im Gegensatz zu anderen Bands mit ähnlichen Vorfällen, haben TAAKE sofort und mehrfach reagiert, sich erklärt und das Fehlverhalten als solches bezeichnet und bereut: „Seit dem Morgen danach sage ich, dass es nichts damit zu tun hat, dass ich das Dritte Reich befürworte. Die Tatsache, dass sich einige Leute nach 17 (!) Jahren weigern, mit das zu glauben, sagt mehr über sie aus als über TAAKE oder mich.“ (Interview „Hoest“ bei metal1.info, https://www.metal1.info/interviews/taake-hoest/)
Der zentrale Vorfall, warum die Band überhaupt als rechts bezeichnet wird, datiert aus dem Jahre 2007 bei einem Konzert in Essen, als sich der Sänger ein Hakenkreuz auf die Brust pinselte und nach Abbruch des Konzertes den Clubmanager mit menschenverachtenden Begriffen beleidigte. Natürlich ist es unstrittig, dass dieses Verhalten völlig inakzeptabel ist. Für uns entscheidend ist aber nicht allein die Tat, sondern der ethisch und sozial verantwortungsvolle Umgang der KünstlerInnen damit. Denn jede(r) macht — insbesondere in jungen Jahren — auch einmal Fehler; oder wie häufig im Musikbusiness, provokative und anstößige Aktionen.
Wir stehen aber zum Grundprinzip unseres Rechtstaats, den Menschen eine zweite Chance zu geben, wenn sie ehrlich und glaubhaft mit ihren Fehlern umgehen, diese bereuen und verantwortungsvoll aufarbeiten. „Hoest“ hat nach unserer Beurteilung mehrfach überzeugend die damalig Situation sowie seine Haltung dargestellt und sich ganz klar gegen jede Form von Rechtsextremismus und Antisemitismus ausgesprochen. Daher spielte die Band bereist 2019 beim Dark Easter Metal Festival, wo es im Übrigen von keiner Seite Kritik gab.
Die anderen Vorwürfe, dass die Band ein intensives Netzwerk zur rechten Szene oder zum NSBM pflegt und der Sänger bewusst an einem vermeintlich antisemitischen Lied einer anderen Band mitgewirkt hatte, konnten ebenfalls klar, verständlich und überzeugend widerlegt werden. Wir verweisen dazu auf das oben schon zitierte Interview mit metal1.info, das der Sänger im Vorfeld der aktuellen Tour gegeben hat und in dem er zu jedem einzelnen Vorwurf deutlich Stellung bezieht. 2 In zahlreichen vertraulichen Gesprächen mit anderen, meist der linken Szene nahestehenden ExpertInnen im Bereich Metal sowie mit Personen, die bereits mit TAAKE gearbeitet haben, wurde uns zudem immer wieder versichert, dass die erhobenen Vorwürfe völlig haltlos sind. Hervorzuheben ist des Weiteren, dass die Band insgesamt in ihrer lange Geschichte noch nie politisch oder anderweitig radikalagierte und es nie Probleme bei Konzerten, Touren oder anderswo gab.
Zur Vollständigkeit gehört aber auch: Der Sänger „Hoest“ vertritt eine stark kritische Haltung gegenüber dem Islam und dem Missbrauch der Religion für politische Zwecke. Zitat aus dem Interview: „Die Abneigung gegen eine Religion hat überhaupt nichts mit Rassismus zu tun, das sollte jedem, der ein bisschen Verstand hat, klar sein (…) Der Islam hat sich irgendwie einen unverdienten Opferstatus erworben. Das Gegenteil ist der Fall: Der Islam schafft Opfer. Ich würde behaupten, dass die größten Opfer des Islams die Muslime selbst sind, insbesondere wenn man bedenkt, dass auf den Austritt aus der Religion die Todesstrafe steht. Eine Strafe, die jeder Gläubige vollstrecken darf.“ Wir wollen hier nicht alle Aussagen zitieren, daher bitten wir alle, die sich etwas intensiver damit beschäftigen wollen, das gesamte Interview oder ein Statement der Band auf Facebook zu lesen.
Die Kritik am Islamismus und an den menschenverachtenden Verbrechen, die unter dem Namen einer Religion — in dem Fall des Islam — begangen wurden und werden, teilen wir selbstverständlich. Wir respektieren jeden Glauben und jede Religion, solange damit niemand anderem geschadet oder demokratiefeindliche Hetze betrieben wird; ein Motiv, das für den Black Metal charakteristisch ist, da Religionen, die eher missionarisch oder übergriffig waren bzw. sind, per se äußerst kritisch gesehen und manchmal extrem provokant künstlerisch verarbeitet werden.
Fazit:
In Summe reden wir bei TAAKE über einen Zwischenfall vor 17 Jahre, eine nicht ansatzweise bewiesene Anschuldigung der rechtsextremen Verbindungen, Kritik am Islamismus und Mitwirken an einem Song, der nur mit großer Lust am weitläufigen Interpretieren als möglicherweise antisemitisch, aber definitiv nicht eindeutig oder klar, bezeichnet werden könnte. Zugleich sehen wir eine Band, die seit 17 Jahren gegen diese Vorwürfe Stellung bezieht, kooperiert und sich nichts anderes hat zu Schulden kommen lassen. Eine Absage steht daher für uns in keiner Weise im Verhältnis zu den Vorwürfen und würde ein völlig falsches Signal an Fans, Politik und Gesellschaft senden.
Mit dieser Meinung stehen wir in einer Reihe mit anderen renommierten VeranstalterInnen wie des PartySan-Festivals, des Resurrection Festivals, des Grasopo Metal Meetings, des Hellfests oder dem Brutal Assault Festival, um nur die wichtigsten zu nennen, sowie bspw. den politischen EntscheidungsträgerInnen in den Stadtverwaltungen von Schweinfurt oder Demmin, die TAAKE bereits eine Bühne gegeben haben und sicher nicht als „rechts“ bezeichnet werden können.
Information am Rande: Im Gagarin Club in Tel Aviv, Israel spielen TAAKE im November 2024 als Headliner eines Metal-Festivals. Es erscheint unwahrscheinlich, dass eine israelische Agentur in einem namhaften Club in Tel Aviv eine antisemitische Band zum wiederholten Male einladen würde.
Liste aller Konzerte 2024 und früher: https://de.concerts-metal.com/g-1793\_\_Taake.html
https://www.facebook.com/taakeofficial/posts/1723116881088879 https://www.metal-hammer.de/nazi-gezeter-um-norwegian-hellcamp-in-schweinfurt-407655/ https://www.nordkurier.de/regional/demmin/umstrittene-band-taake-lasst-demmin-beben-1180112 https://gagarin.co.il/event/black-night-sorceries-festival-mmxxiv/ https://metal-temple.com/report/taake-har-at-gagarin-club-2015/ 3 Grundsätzliches zum Umgang mit (vermeintlich) kontroversen Bands:
Wir stehen zur Meinungs- und Kunstfreiheit, was aber niemals Deckmantel für Hetze und Hass sein darf. Daher haben wir eigene ethische Grenzen und rote Linien bei unseren Werten, die wesentlich strenger sind als es das Gesetz und der Staat vorgeben oder wie es die meisten Locations deutschlandweit umsetzen. Aus diesem Grund haben wir — trotz der damit verbundenen hohen finanziellen Nachteile — schon viele Bands nicht veranstaltet, die uns angeboten wurden. Finanzielle Interessen haben bei diesen Entscheidungen grundsätzlich nie eine Rolle gespielt, da für uns der Kampf gegen Extremisten aller Art immer wertvoller ist als ein potenzieller Gewinn, der nur durch Missachtung unserer eigenen Werte erzielt werden könnte. Wir können ehrlich in den Spiegel schauen, da Doppelmoral schon immer eine der Eigenschaften war, die wir mit Leidenschaft verachten.
Grundsätzlich ist die Absage eines bereits geplanten Konzerts für uns immer das letzte Mittel und erfolgt nur nach wirklich ausführlicher Prüfung der Vorwürfe. Wir wollen niemanden vorschnell oder voreingenommen verdächtigen oder gar wegen falscher Vorwürfe öffentlich verurteilen, denn wir wissen, dass das Backstage eine Vorreiterrolle in Deutschland hat und wir damit auch große Verantwortung für MitarbeiterInnen, Agenturen und Fans der Bands tragen. Schon öfter wurden ganze Touren von KünstlerInnen aufgrund unserer Konzertabsage storniert, weil sich viele Locations eben an uns orientieren aufgrund unserer über Jahrzehnte hart erarbeiteten Expertise, Erfahrung und Position in subkulturellen und alternativen Szenen.
Diese Rolle haben wir immer angenommen und uns daher auch über das normale Maß hinaus intensiv mit umstrittenen Bands beschäftigt. Oftmals hätten wir wie viele andere VeranstalterInnen einfach sagen können: „Was der Staat nicht verbietet, das brauchen auch wir auf der Bühne nicht verbieten“. Allerdings ist diese Haltung genau nicht die unsere, weswegen wir immer versuchen, mit den Bands, KritikerInnen, ExpertInnen und Fans den Austausch zu suchen. Uns ist keine Location bekannt, ob privat wirtschaftlich, staatlich unterstützt oder betrieben, die sich im Vorfeld so dezidiert mit den KünstlerInnen beschäftigt, wie wir das handhaben. Um das klar zu betonen: Wir machen das gerne, weil es uns immer und ausschließlich um die Sache geht, weswegen wir dafür auch keine Kosten und Mühen scheuen. Um auch das einmal deutlich zu machen: Ein ganz großer Teil dieser Prüfungen und Recherchen erfolgt zum einen außerhalb der Arbeitszeiten unserer Teams oder wird von ehrenamtlichen ExpertInnen aus Musik und Wissenschaft gemacht, denen ebenfalls die Sache wichtiger ist als Kommerz, Profilierung oder öffentliche Anerkennung. Allein der Fall TAAKE hat mittlerweile einen Workload von mehr als 250 Arbeitsstunden nur bei unserem Team im BACKSTAGE verursacht. Leider wird dieses Engagement von Seiten der Politik und Gesellschaft nicht nur nicht anerkannt, sondern sogar als Relativierung rechter oder antisemitischer Bands öffentlich diffamiert.
Nicht zu Unrecht fragen wir uns schon lange, warum die von der Stadt München bezahlten Fachstellen für genau solche Sachfragen dem BACKSTAGE eine Auskunft verweigern oder keine Kompetenzen darin haben, obwohl sie dafür eingerichtet wurden. Daher bieten wir der Stadt München und dem Freistaat Bayern gerne an, in unseren Räumen eine weitere Fachstelle einzurichten, an die sich alle VeranstalterInnen bei fragwürdigen Bands oder KünstlerInnen wenden können.
Mittlerweile sind wir an einer absoluten Grenze der Belastung und des persönlich Zumutbaren angekommen. Denn die Absageforderungen werden täglich mehr, die Gründe dafür immer nichtiger, willkürlicher und unberechtigter. Zugleich wird die Dialogfähigkeit mit den KritikerInnen geringer und die Austauschmöglichkeiten mit Verbänden oder Organisationen immer langwieriger. Nehmen wir Kontakt mit den KritikerInnen auf, um uns über einen Fall auszutauschen, bekommen wir meist die Antwort: „Kein Interesse an einer Diskussion, der Fall ist doch eh klar.“ Unter solchen Umständen wird es schwierig, inhaltliche Kontroversen zu bereinigen oder überhaupt die Perspektive der Gegenseite
Vgl. bspw. die zum wiederholten Male heuer erhaltene Auszeichnung als bester Metal-Club in Deutschland von den Les erInnen des Metal Hammer-Magazins. https://www.metal-hammer.de/leserpoll-2023-gewinner-und-verlierer-2178501/ 4 anzuhören. Diese Entwicklung besorgt uns mindestens so stark wie die vorschnelle, anonyme und häufig sehr polemische bis unreflektierte Vorverurteilung von KünstlerInnen oder Locations im Internet.
In den letzten 33 Jahren der BACKSTAGE-Geschichte und bei ca. 1000 Konzerten pro Jahr gab es auch einzelne Bands, die wir erst aufgrund von Hinweisen aus der Fanszene, von AktivistInnen oder politischen Organisationen abgesagt oder nach Prüfung trotzdem veranstaltet haben. Als Location, die ein Ort für zahlreiche künstlerisch, aber nicht politisch extreme Musikszenen ist, bleiben solche Diskussionen in den sog. „Grauzonen“ kaum aus. Im Gegensatz zu anderen Locations stellen wir uns aber diesen Diskussionen ergebnisoffen und verschaffen uns ein breites Meinungsbild durch Recherchen, Diskussionen mit externen ExpertInnen und Szenekennern oder in Gesprächen mit betroffenen Gruppen.
Viele unterschätzen, wie kompliziert eine solche Meinungsbildung tatsächlich in der Praxis ist, wenn die Beurteilung objektiv, nachvollziehbar und stichhaltig sein soll. Denn es gibt kein Handbuch mit Regeln, nach denen jeder einzelne Fall bewertet werden kann. Wir müssen entscheiden, was „rechts“, „rechtsradikal“, „rechtsextremistisch“ oder „nationalistisch“, „sexistisch“, „homophob“, „queerfeindlich“, „antisemitisch“ oder anderweitig extremistisch ist. Während sich die Politik in ihre populistischen Wohlfühl-Phrasen flüchtet („Wir müssen die Gesellschaft zusammenhalten und uns klar gegen „Rechts“ stellen!“), um billigen Beifall einzuheimsen, wird in der Kultur der Kampf gegen Rechte, gegen Rassismus, gegen Antisemitismus usw. konkret und praktisch. Ohne jede politische Unterstützung müssen wir Fakten schaffen und echte Menschen persönlich und vor allem öffentlich beurteilen. Es ist leicht, sich bei großen Demonstrationen als KämpferIn gegen das Böse zu inszenieren, indem man ein buntes Schild malt oder große Reden schwingt. Nicht leicht ist es hingegen abzuwägen, ob man Menschen aufgrund ihrer Verfehlungen oder vermeintlichen Taten als rechtsextrem, antisemitisch oder sexistisch beurteilt und ihnen die Bühne bzw. ihre Arbeit verweigert. Dabei reden wir nicht von Bands, bei denen der Sachverhalt klar ist oder die auf dem Index stehen, sondern von Bands, wo es mehr als zwei Meinungen zu einem Vorwurf gibt. Wir nahmen und nehmen diese Aufgabe gerne an und stellen uns den Diskussionen jederzeit. Wir wehren uns aber gegen jede politische Vereinnahmung, weswegen wir weder einer ideologischen „Cancel Culture“ folgen noch gegen eine „Cancel Culture“ sind. Wir „canceln“ dann, wenn wir es für gerechtfertigt halten.
Unsere klare Haltung gegen jede Form von Antisemitismus:
Diese sollte eigentlich jeden seit nunmehr über 33 Jahren BACKSTAGE bekannt sein. Das gesamte Team um den Geschäftsführer und Gründer HG Stocker steht seit Beginn an rigoros gegen jede Form des Antisemitismus, Rassismus, Extremismus, menschenverachtender sowie demokratiefeindlicher Haltungen. Im Gegensatz zu allen anderen explizit nicht-jüdischen Kultureinrichtungen Münchens weht auf dem BACKSTAGE seit dem 08.10.23 eine Israelfahne aus Solidarität und Mitgefühl (das wir selbstverständlich auch gegenüber jedem einzelnen zivilen Opfer auf palästinensischer Seite haben), was selbst von politisch linker Seite als gefährlich eingestuft wurde. Der Vorwurf, wir würden dem Antisemitismus immer wieder eine Bühne geben, grenzt somit an eine bewusste Diffamierung und Bösartigkeit, da sich unser gesamtes Team seit Jahren persönlich und beruflich gegen Antisemitismus engagiert, wie bspw. das „Bash gegen Antisemitismus“-Festival.
Es verwundert uns an dieser Stelle umso mehr, mit welchem Engagement manche AktivistInnen gegen das BACKSTAGE vorgehen, antisemitische Vorfälle in Münchner Universitäten, von linken Parteien, in Medien oder bei anderen Kulturveranstaltungen völlig ignorieren. Wie die documenta 15 oder die aktuelle Berlinale zeigen, werden antisemitisch Ressentiments mittlerweile sogar öffentlich mit Beifall goutiert, was wir menschen- und geschichtsverachtend finden und als unverzeihlichen Affront gegen alle jüdischen MitbürgerInnen sehen. Daher werden wir zum Thema Antisemitismus noch ein weiteres ausführliches Statement veröffentlichen.
5 Aufgrund diverser Konzerte bzw. deren Absagen in der Vergangenheit müssen wir mittlerweile auch vermuten, dass die Kritik an Auftritten von KünstlerInnen in unserer Stadt nicht zwingend oder direkt mit einem tatsächlichen Fehlverhalten zusammenhängt, sondern eher damit, wo der Auftritt stattfindet, wie unter anderem die Konzerte von Kollegah oder Farid Bang gezeigt haben. Unstrittig sollte doch immer sein: Wenn Bands beispielsweise als antisemitisch beurteilt werden, dann doch nicht nur im BACKSTAGE, sondern in ganz München, Bayern oder Deutschland. Für uns ist Antisemitismus immer und überall inakzeptabel; ob hier im BACKSTAGE, in anderen frei finanzierten, öffentlich geförderten oder von der öffentlichen Hand betriebenen Hallen. Wer hier mit zweierlei Maß misst, hat entweder eine politische Agenda im Hinterkopf oder will uns bewusst diffamieren. Auch Unwissen oder Unkenntnis dürfen hier keine Ausrede sein, da diese für uns ebenfalls nicht gelten.
Ein Rat an unsere KritikerInnen von der politisch linken Seite: Wir sind nicht euer Feind, sondern sollten eigentlich euer erster Verbündeter im Kampf gegen Antisemitismus und andere extremistische Ideologien sein. Angeboten haben wir euch den Dialog schon häufig; es wäre sinnvoll, dieses Angebot auch einmal anzunehmen, um dann gegen die wahren Feinde unserer Demokratie vorzugehen.
Um das nochmals — und wieder einmal mehr — klarzustellen, auch wenn es die Dauerkritiker eh nicht akzeptieren wollen: Seit mehr als drei Jahrzehnten steht das BACKSTAGE wie kein anderes Kulturzentrum in Europa für eine so große Vielfalt an Subkulturen, Extremszenen und künstlerische Projekte, weil hier Toleranz, Respekt und Gemeinschaft ein echtes zu Hause haben. Wer uns Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus oder ähnliche widerliche Haltungen unterstellt, ignoriert bewusst unser intensives Engagement sowie unsere täglich gelebten Werte und beleidigt unzählige Menschen, die hier seit 30 Jahren feiern, arbeiten, auftreten und sich für eine freiheitliche Demokratie einsetzen.
Bei inhaltlichen Rückfragen oder weiteren Hintergrundinformationen zu diesem Thema könnt Ihr Euch gerne an uns wenden: politics@backstage.eu / 089 – 1266100.
Bleibt kritisch, demokratisch, (mit-)menschlich und trotz mancher Finsternis fröhlich!
Euer BACKSTAGE-Team
Backstage Concerts GmbH
D - 80639 München
Tel.: +49 (0) 89 – 12 6610 – 0
E-Mail: kontakt@backstage.eu
GET IN TOUCH
Vorverkaufsstellen