
Statement
Unser ausführlicheres STATEMENT und grundsätzliche Haltung - auch im Zusammenhang mit den Umständen zum am 05.11.2109 nicht statt gefunden Konzert im BACKSTAGE
DESTRÖYER 666 + HOUR OF PENANCE + NOCTURNAL GRAVES + INCONCESSUS LUX LUCIS
Liebe Metalheads,
aufgrund der vielen Spekulationen und Gerüchte über das nicht stattgefundene Deströyer 666-Konzert wollen wir ein paar Dinge klarstellen und Antworten geben.
Seit Langem werden wir mit Anfeindungen, falschen Unterstellungen und Vorwürfen wegen des Konzerts von verschiedenen Seiten konfrontiert. Wir möchten klarstellen: Die Vorwürfe gegen die Band haben wir ausführlich geprüft. Bis heute haben wir uns allerdings noch keine endgültige Meinung über die Band bilden können. Die Gründe dafür möchten wir euch ausführlich darlegen.
Der Entscheidungsprozess Richtig ist: Wir haben es uns wahrlich nicht einfach gemacht, denn sonst hätten wir das Konzert einfach schon vor Wochen abgesagt. Druck von mitunter anonymen Quellen, wilde Spekulationen oder gar Hetze im Internet dürfen aber nie zur Entscheidungsgrundlage für eine Konzertabsage werden, sondern nur Fakten, unsere eigenen Werte und der Eindruck, den wir persönlich von den Künstlern haben. Natürlich laufen auch wir dabei Gefahr, dass wir trotz intensiver kritischer Recherche und Auseinandersetzung mit der Band getäuscht werden - wie es bspw. bei den “Krawallbrüdern” der Fall war. Aber: Mal Fehler zu machen, daraus zu lernen und zu korrigieren, gehört zu unserer Kultur und unserem Selbstverständnis.
Ein elementarer Wert, der uns bei solchen Entscheidungen leitet, ist die intensive Prüfung der Vorwürfe und das Abschätzen der Folgen für die Fans, die Szene, die Band sowie das Backstage.
Zentral für uns ist, dass die Bands und vor allem ihre Fans nicht ungerechtfertigt stigmatisiert, vorverurteilt und in eine politische bzw. extremistische Ecke gestellt werden. Denn klar ist, dass manche Bands nicht in schwarz oder weiß, gut oder böse, rechts oder links eingeteilt werden können, sondern eben in Grauzonen sind, die besonders betrachtet werden müssen. Unsere Aufgabe ist es zu prüfen, ob eine Band tatsächlich politisch hetzt oder im Rahmen der künstlerischen Freiheit provoziert, was allerdings nie ein Freibrief für Hetze jeglicher Art sein darf. Uns ist auch bewusst, dass jede Szene ihre eigenen Problembereiche hat, weswegen der Dialog darüber immer im Vordergrund stehen muss. Wer, wenn nicht das Backstage weiß, dass extreme Musik natürlich manchmal extreme Darstellungen, Provokation und Konfrontation braucht. Wir erlauben uns aber zu bestimmen, wo für uns die Grenzen liegen und was wir auf unserer Bühne haben wollen.
Um Fakten für ein umfassendes Bild zu bekommen, diskutieren wir bei den — im Verhältnis zu der enormen Anzahl der bei uns auftretenden — wenigen Bands, die in vermeintlichen Grauzonen sind, ausführlich mit Experten, betreiben aufwendige Recherchen und reden mit KritikerInnen, TourveranstalterInnen sowie der betroffenen Band. Für uns als Location-Betreiberin ist dieser Prozess äußerst mühsam, da wir — wie bereits bei vielen Konzerten vorher — auch bei Deströyer666 kaum Unterstützung bekommen haben, weder von offiziellen Stellen der Stadt München, die für diese Themen die erste Ansprechpartnerin wären, noch aus der eigenen Fanszene. Denn auch diese hat für ihren Teil Verantwortung zu übernehmen, um extremistische Bands zu verhindern.
Einfluss der Fanszene Dazu sei ein positives Beispiel erwähnt, bei dem dieser Austausch zwischen Fans und dem Backstage sehr gut funktioniert hat: Der Band “Infernal War”. Da bekamen wir lange vor dem Konzert Hinweise aus der Black Metal-Fanszene, dass diese Band einen Vernichtungsantisemitismus propagieren und sich in rechtsextremen Umfeld bewegen würde. Nach Überprüfung dieser Hinweise wurde nicht nur das Konzert abgesagt, sondern die Band aus der kompletten Tour gestrichen, wofür wir uns intensiv eingesetzt haben. Denn solches Gedankengut hat auf keiner Bühne etwas zu suchen.
Ein negatives Beispiel war hingegen die Band “Deus Mortem” und damit verbunden die Absage des “MGLA”-Konzertes. Leider bekamen wir da keinerlei Hinweise aus der Szene, sondern nur von außen sowie über die Presse und das gerade einmal 5 Tage vor dem Konzert, weswegen die Absage auch so kurzfristig war.
Konsequenzen aus der Absage 1. Wir bekamen viel Applaus von der linken Szene. Von Teilen der Blackmetalszene hingegen zahlreiche Vorwürfe, weil wir angeblich vor den linken AktivistInnen eingeknickt seien. Dazu sei aber deutlich gemacht:
Die Gründe für die Absage waren so gravierend, dass es völlig egal ist, woher die Initiative kam.
Denn offene Antisemiten, NSBM-Fans und rechtsextreme MusikerInnen sind für uns völlig inakzeptabel, ebenso Bands, die solche MusikerInnen tolerieren. Beschämend ist vielmehr, dass sich die Band “MGLA”
später sogar als Opfer stilisierte und sich einige Fans damit solidarisierten. Die Folge waren mitunter üble Reaktionen in der Szene und lautstarke Pöbeleien im Netz. Umgekehrt gab es aber zum Glück sehr viel mehr Fans, die die Absage richtig fanden und keine NSBM-Nähe tolerieren.
In diesem Zusammenhang sei ebenfalls klargestellt: Das Argument, dass es bei solchen Black- oder Death Metalbands ja nur um die Musik geht und die Texte eh unverständlich sind, rechtfertigt keineswegs rassistische, antisemitische oder extremistische Bands zu tolerieren. Ebenso ist eine individuelle unpolitische Einstellung kein Argument, so was auszublenden.
2. Um ein wirkliches Zeichen zu setzen, haben wir anstatt dem “MGLA”-Konzert den “Bash gegen Antisemitismus“
veranstaltet. Leider kam es dort zu einer Eskalation, wie sie das Backstage in knapp 30 Jahre nicht erlebt hat, indem ein jüdischer Stadtrat von der Bühne gebuht wurde. Allerdings nicht von rechten, sondern von linken AktivistInnen (!), da der Stadtrat von der CSU war. Bis heute ab es keine Solidaritätsbekundungen oder Entschuldigungen von der linken Szene, die damit einmal mehr ihre Schwierigkeiten offenbart, selbst Toleranz zu zeigen und diese nicht nur zu predigen. Auch für diese Veranstaltung bekamen wir von keiner offiziellen Stelle Unterstützung, auch nicht von denen, die zuvor die Absage des Konzerts gefordert hatten.
Wir meinen: Wer den Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus und diverse andere „Phobien” ernst meint, hat auch Verantwortung, VeranstalterInnen wie das Backstage und alle anderen Location-BetreiberInnen darin zu unterstützen.
Wünsche für die Zukunft Da Konzertabsagen immer nur das allerletzte Mittel der Wahl sein dürfen, werden wir auch in Zukunft Vorwürfe ausführlich prüfen und den Dialog mit allen Beteiligten suchen. Klar ist, dass wir uns immer eine eigene Meinung bilden und uns nicht von irgendwem treiben oder instrumentalisieren lassen. Absagen beispielsweise aufgrund rassistischer oder antisemitischer Vorwürfe sind daher nie als ein Einknicken vor der linken oder einer anderen Szene zu verstehen, sondern weil es unsere innerste Überzeugung seit über 30 Jahren ist, solchen Bands keine Bühne zu geben.
Von den Fanszenen wünschen wir uns allerdings noch mehr Unterstützung und Dialog, wenn es um problematische Bands geht. Deswegen begrüßen wir die aktuellen Diskussionen, auch wenn sie mitunter gegen uns laufen. Zugleich hoffen wir, dass sich die Fans noch mehr im Kampf gegen alle Extremisten engagieren und im Sinne einer Selbsthygiene die Szene kritisch beobachten. Um unsere Verantwortung als Location dafür wahrzunehmen, planen wir im nächsten Jahr verschiedene Events, bei denen wir genau diesen den Dialog zwischen Fans, Bands, VeranstalterInnen und ClubbetreiberInnen fördern wollen. Denn das Ziel muss immer der Zusammenhalt der Szene sein, den wir positiv beeinflussen wollen.
Wir als Backstage sind in erster Linie Fürsprecher der Fans und Szenen, nicht Anwalt oder Pressesprecher der Bands. Verantwortlich für die Vorwürfe sind die KünstlerInnen, nicht die VeranstalterInnen oder HallenbetreiberInnen.
Daher leiten wir die Kritik immer an die Bands weiter mit der Bitte um Klarstellung, weil wir keine Vorverurteilungen machen wollen. Aufgrund unserer eigenen, sehr hohen gesellschaftlichen Ansprüche sowie zum Schutz der (Fan-)Szene können Ablehnungen beim Booking im Vornherein oder spätere Absagen manchmal nicht gänzlich verhindert werden.
Gesellschaftliches Klima Wir betonen nochmals, dass Konzertabsagen für uns immer die letzte Stufe sind. Leider stellen wir aber fest, dass in den letzten Jahren der Druck dafür immer größer wird. Allerdings nicht, weil wir mehr kritische Bands veranstalten als früher, sondern weil das gesellschaftliche Klima scheinbar immer weniger sogenannte “Grauzonen-Bands” und Meinungsvielfalt duldet. Dies wird von manchen AktivistInnen genutzt, um gegen Bands und uns zu polemisieren - wenn nicht gar zu hetzen - oder Auftritte zu verhindern, wie bspw. bei der Band “Tyr” oder Phil Anselmo von “Pantera”.
Wir als Backstage können diese Emotionalisierung, Moralisierung und Empörung nicht zum Grund für Absagen zulassen, da dadurch langfristig nur die Ränder und Extreme gestärkt werden und Szenen in einen Untergrund abwandern, wo sie nicht mehr kontrolliert werden kann oder ein Teil der Szene erst recht in die Hände von Populisten und Extremisten getrieben wird. Wir akzeptieren, dass die Musik-Welt nicht schwarzweiß ist und die Mitte aus vielen Grautönen besteht. Nicht jede Kritik und jeder Vorwurf ist automatisch ein Grund für eine Absage, es ist vielmehr das Agieren der Band sowie die inhaltlichen Positionen in den Texten, die ein Gesamtbild ergeben. Wir verweisen dazu gerne auf unser grundsätzliches Manifest zum Umgang mit kritischen Bands und unsere gesellschaftliche Verantwortung.
Das Deströyer666-Konzert Wir wollen ehrlich sein: Bis heute konnten wir uns keine abschließende und wirklich fundierte Meinung über die Band bilden aufgrund der Unklarheit der Vorwürfe. Verschiedene Umstände haben uns letztlich geholfen, die Entscheidung zu Gunsten eines Nichtstattfindens zu treffen.
Die unterschiedlichen Vorwürfe, die zum Teil auf Wikipedia oder anderen Internetseiten zu finden sind, haben wir an die Band weitergeleitet mit der Bitte um eine Stellungnahme. Diese erfolgte leider nur von Seiten der Tour-Agentur, nicht von der Band. Diese wies alle Vorwürfe von sich mit dem Hinweis, dass diese nicht zutreffend seien und verleumderischen Charakter hätten.
Zu erwähnen ist auch, dass einige der Vorwürfe bisweilen schlecht recherchiert sind und Aussagen der Band ohne den gesamten Zusammenhang interpretiert werden. Belege und Quellen sind oft unklar oder werden gar nicht erst nicht angegeben. Leider findet sich diese, nach wissenschaftlich gängigen Maßstäben schlampige, Art der Recherche häufig im Rahmen solcher Vorwürfe wieder, nicht nur bei “Deströyer 666”. Auch stellen wir fest, dass manche Aussagen der Bands bewusst von einigen AktivistInnen fehl- oder ideologisch verzerrt interpretiert werden, was ebenso unredlich ist.
Aus Mangel an klaren Aussagen mussten wir entsprechende Statements der Band selber aus dem Netz zusammensuchen und die Vorwürfe überprüfen, um uns eine fundierte Meinung zu bilden. Auch das benötigt immer enorm viel Zeit und Ressourcen. Wir bedauern daher auch sehr, wenn Bands einen direkten Dialog über ihre Machenschaften verweigern. So bleibt für uns immer die Schwierigkeit, dass wir evtl. sogar Bands verteidigen, deren Einstellung wir aber selbst zu tiefst ablehnen. Nachdem ein nicht unwesentlicher Teil der Fans das ähnlich sieht wie wir, schaden sich die Bands damit letztendlich ebenso selbst. Offenheit, ehrlicher und dezidierter Umgang mit den Vorwürfen wäre unserer Meinung nach besser als Schweigen. Allein dieses Verhalten hat uns massiv zu denken gegeben, nicht das Gebaren linker AktivistInnen, wie uns fälschlicherweise unterstellt wurde. Denn wie Ihr wisst, sind Deströyer666 bei uns schon aufgetreten, was uns von der Metalszene sowie von linken Kreisen aus verschiedenen Gründen vorgeworfen wird. Viele politische Positionen der Band hätten wir damals schon fragwürdig gefunden, allerdings erreichten uns keine konkreten Vorwürfe und Absageforderungen, die wir hätten prüfen können, weswegen wir uns fragen, wo die AnklägerInnen eigentlich früher waren.
Wir betonen zudem, dass es auch keineswegs eine einseitige Absage von unserer Seite war, sondern eine gemeinschaftliche Übereinkunft mit dem Tourveranstalter, der unser Vertragspartner bei diesem Konzert war. Die konkreten Ursachen für die Absage waren dann letztendlich auch andere, welche der üblicherweise vertraglich vereinbarten Schweigepflicht unterliegen. Sicherlich habt ihr Verständnis, wenn wir diese Verschwiegenheit einhalten. Daraus resultiert im Übrigen auch die Kurzfristigkeit der Absage, die wir für alle Fans sehr bedauern und für die wir uns natürlich entschuldigen.
Wie beschrieben sind wir inhaltlich noch zu keinem anschließenden Fazit über Deströyer666 gekommen. Im Sinne der Transparenz für unsere Entscheidung wollen wir aber ein paar Beispiele aufzeigen, die wir kritisch finden und die nicht unseren Werten entsprechen:
- HITLERGRUß: Ausländische MusikerInnen sind im Umgang mit Nazi-Symbolen manchmal etwas unsensibler als deutsche Bands. Klar ist, dass solche Gesten nie zu akzeptieren sind, auch nicht als Provokation unter dem Deckmantel der künstlerischen Freiheit. Für uns stellt sich aber die Frage, wie wir sowas grundsätzlich be- und verurteilen? Ist jede Provokation automatisch ein politisches Statement?
Ist sowas einmalig oder stetiger Bestandteil einer Show? Welchen Einfluss hat die Eigendynamik eines Konzerts oder einer After-Show-Party? Was ist der Kontext? Finden sich solche Inhalte auch in den Texten? Und ja, was haben Drogen und Alkohol oder manchmal die oftmals hochgepuschte Hormonausschüttung bei/nach einem exzessivem Auftritt damit zu tun? Jeden Ausfall eines/r SängerInnen oder einer Band sofort mit Zensur und Verbannung zu sanktionieren, halten wir ohne Berücksichtigung der tatsächlichen Umstände für falsch, weswegen wir solche Vorfälle immer ausführlich prüfen.
- ISLAMOPHOBIE, ANTISEMITISMUS: Wie man bei mehreren Texten von “Deströyer 666″ sehen kann ist Kritik an Religionen ein Dauerthema, ebenso satanistische Einstellungen. Zu beachten ist, dass neben dem Islam auch das Judentum sowie das Christentum, ergo die „eigene” Religion, immer wieder angegriffen werden. Dabei werden meistens Themen wie Not, Leid und Unterdrückung angeprangert, die leider viele Menschen in allen Ecken der Welt seit Jahrtausenden bis jetzt — auch im Namen von Religionen — erdulden müssen (siehe z.B. den Song „ A Thousand Plagues”). Es liegt in der DNA des Black- und Deathmetal, Religionen kritisch gegenüber zu stehen und mit dem Satanismus eine Alternative zu feiern.
Der ist zum Teil Folklore (666, Teufelshörnchen etc.), zum wichtigeren Teil aber keineswegs eine Huldigung des Bösen. Vielmehr ist dieser Satanismus ein Bekenntnis zur Freiheit, Menschlichkeit und zu anderen spirituellen Glaubensformen, bei denen v.a. rechte oder antisemitische Einstellungen keinen Platz haben. Die Islamkritik wie der Antisemitismus des Sängers ist daher nur schwer zu beurteilen, insbesondere, da in den Reihen der Crew und Band offenbar auch Personen mit islamischen oder jüdischen Hintergrund sind.
- SEXISMUS: Die Parolen des Sängers über Frauen sind natürlich Sexismus pur. Doch auch hier gilt zu fragen:
Ist jeder blöde Spruch auf Stammtisch-Niveau gleich ein Hinweis auf Missachtung von Frauen?
Kann dies direkt eine Konzertabsage zur Folge haben? Wir glauben: Auch solche Töne muss man in gewissem Maße aushalten, selbst wenn sie widerlich sind und eher die Männlichkeit des Sängers in Frage stellen.
Für uns bleibt am Ende übrig: Jeder einzelne Vorwurf kann für sich und einzeln betrachtet als Ausrutscher, Provokation und Ausnahme verstanden oder im Rahmen der künstlerischen Freiheit akzeptiert werden.
Auch berücksichtigen wir die im Netz gefundenen anderslautenden Aussagen der Band sowie die multikulturelle Zusammensetzung der Crew.
ABER: Sollten die Vorwürfe, wie sie kolportiert wurden und werden, stimmen sowie die Nähe zur NSBMSzene existieren, wäre das Grund genug, ein Konzert nicht zu veranstalten. Fans, VeranstalterInnen und TouragentInnen sind dann gefordert, sich davon deutlich abzugrenzen — was im Übrigen auch für die entsprechenden Musikmedien gelten muss, welche oftmals solche Bands unkritisch abfeiern. Wir haben das getan, denn neben den vertraglichen Gründen würde die Summe der verschiedenen Vorwürfe — sollten diese berechtigt sein — sowie das Verhalten der Band durchaus eine Absage rechtfertigen.
Vision Für uns ist klar: Damit diese Band eines Tages wieder bei uns spielen kann, muss sie sich deutlich äußern und klarer Stellung zu den Vorwürfen nehmen. Nur alles als Verleugnung abzuhandeln ist bei der Menge und Art der Vorwürfe zu wenig. Wir geben jedem eine zweite Chance, der zu seinen Fehlern steht und sich bemüht, sie zu korrigieren.
Das Backstage wird immer ein Raum für Diskussionen, Kontroversen, Toleranz und Meinungsfreiheit bleiben und eine offene Türe für Bands in den sogenannten „Grauzonen“ haben, soweit diese sich eindeutig und ehrlich positionieren. Niemals aber werden wir Extremisten, Fundamentalisten und Hetzer auf unseren Bühnen dulden! Wir fordern daher alle KünstlerInnen, Fans, Initiativen, Bündnisse, PolitikerInnen und Medien auf, mit uns gemeinsam gegen Extremisten, Rassisten, Feinde der Demokratie und Spalter der Gesellschaft vorzugehen.
mit aufrichtigen Grüßen Euer BACKSTAGE
Backstage Concerts GmbH
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